Termine

Presseartikel:

Titel Themenbereich Redaktion Datum
Acht-Stunden-Rennen auf der Kartbahn Veranstaltung Südkurier 08.07.10
DKSB-Kinderhaus erhält das Gütesiegel 'Blauer Elefant' Veranstaltung Schwäbische Zeitung 09.06.10
Kinderschutzbund freut sich über neuen Holzzug Veranstaltung Südkurier 27.05.10
Starke Eltern - Starke Kinder® Veranstaltung Pressemitteilung 01.02.10
Aktion "Kinder lesen für Kinder" Veranstaltung Pressemitteilung 30.01.10
Starke Eltern - Starke Kinder® Veranstaltung Pressemitteilung 09.11.09
Bodensee 500 Veranstaltung Schwäbische ZeitungSchwäbische Zeitung 26.10.09
Spielplatz gibt es gleich doppelt Veranstaltung Schwäbische Zeitung 12.10.09
Fest rund ums Kindernest Veranstaltung suedkurier 08.10.09
Trommeln für die Kinderrechte Veranstaltung suedkurier 18.09.09
Tag der offenen Tür Veranstaltung Südkurier 20.09.08
Beratung und Betreuung eins Umzug Südkurier 30.05.08
Das Kindernest zieht's in die Schanzstraße Umzug Schwäbische Zeitung 28.05.08
Betreuung ohne Voranmeldung Veranstaltung Südkurier 09.11.06
Anlaufstelle für die Familie Veranstaltung Südkurier 21.09.06
Weltkindertag Info   21.09.06
Guter Rat für Eltern Kurs Südkurier 16.09.06
1000,-Euro gesammelt Unterstützung Info 25.05.05
Aus der Patsche Unterstützung Südkurier 18.05.05
Kinderschützer präsentieren sich auf dem Markt Unterstützung Schwäbische Zeitung 13.05.05
Spende für Kindernest Unterstützung Südkurier 30.04.05
Messebesucher malen und zeigen viel Herz für Kinder Unterstützung Schwäbische Zeitung 25.02.05
Ein Vogel soll die Kassen füllen Unterstützung Südkurier 23.06.04
Kinderschutzbund steht vor dem Abgrund Unterstützung Südkurier 07.05.04
Kinderträume auf Papier Malaktion Südkurier 04.05.04
Bei Streit vermittelt derMediator Kurs Südkurier 24.04.03
Wie Eltern und Kinder besser klarkommen Kurs Schwäbische Zeitung 09.04.03
Die Welt von oben sehen Veranstaltung Schwäbische Zeitung 05.04.03
Die Welt mit den Augen der Kinder sehen Veranstaltung Südkurier 05.04.03
Kinder als Bäcker Veranstaltung Südkurier 03.04.03
Kinderschutzbund wird 25 Veranstaltung Südkurier 19.03.03
Kinderrechte sind (k)ein Thema Veranstaltung Schwäbische Zeitung 03.11.02
Wer kann am Kindertelefon zuhören? Kurs Schwäbische Zeitung 29.10.02
Kurs: Starke Eltern - starke Kinder Kurs Schwäbische Zeitung 01.10.02
Buntes Kinderfest rund ums Kindernest Fest Schwäbische Zeitung 23.09.02
Kindheit ist kein Kinderspiel Plakataustellung Schwäbische Zeitung 04.05.02
Schüler sollen Streit schlichten Schulmediation
Südkurier
05.02.02
Per Mausklick in die Welt der Kinder Homepage Schwäbische Zeitung 25.01.02

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Schwäbische Zeitung vom 09.06.2010

DKSB-Kinderhaus erhält das Gütesiegel 'Blauer Elefant'

Bild: Das Kindernest in Friedrichshafen erhält den 'Blauen Elefanten': Kinderschutzpräsident Heinz Hilgers überreicht die Auszeichnung an Gisela Jäger-Leins und Gisela Merath-Pfister.

(FRIEDRICHSHAFEN/mpl) Das Kinderhaus des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) trägt seit Mittwoch offiziell das Gütesiegel 'Blauer Elefant'. Der Präsident des DKSB, Heinz Hilgers, übergab das Gütesiegel, das für hohe Qualität, Kompetenz und professionelle Arbeit im Kinderschutzbund steht, an die Vorsitzenden des DKSB Friedrichshafen, Gisela Jäger-Leins und Gisela Merath-Pfister.

'Das erste Plüschtier für Kinder war ein kleines Nadelkissen und wurde von Margarete Steiff angefertigt. Das kleine Nadelkissen hatte die Form eines Elefanten. Es war sehr stachelig, aus Filz und war mit blauem Samt bezogen', erläuterte der Erste Landesbeamte von Baden-Württemberg und Präsident des Rotary Clubs, Joachim Kruschwitz, warum der Kinderschutzbund ausgerechnet blaue Elefanten verteilt. An der Fassade des Kinderhauses in der Schanzstraße wacht der riesige 'Blaue Elefant' schon länger über die spielenden Kindern.

Nun wurde die Einrichtung auch offiziell mit dem Siegel, das bundesweit nur 28 Kinderhäuser tragen, ausgezeichnet. In der Musikschule Friedrichshafen überreichte DKSB-Präsident Heinz Hilgers die Auszeichnung an die Vorsitzenden des DKSB Friedrichshafen, Gisela Jäger-Leins und Gisela Merath-Pfister. Heinz Hilgers wies eindringlich auf den besonderen Schutz der Kinder hin. 'Kinder bringen Glück ins Haus. Unseren Kindern geht es insgesamt gut, dennoch lebt ein Drittel von ihnen rein von Sozialleistungen. In 25 Jahren wird sich die Zahl der Kinder drastisch beschränken und dann wird die Hälfte von denen von Sozialleistungen leben.'

Bei der kleinen Feier übergab Frank Müller als Vertreter der Hanse Merkur Versicherungsgruppe, die seit vielen Jahren den Kinderschutzbund unterstützt, einen Scheck im Wert von 2 000 Euro an die Vorsitzenden. Bürgermeister Peter Hauswald sprach seine Anerkennung aus: 'Es war uns ein Bedürfnis, die kleine Feier auszurichten. Wir möchten allen Aktiven dafür danken, dass sie für das Wohl der Kinder sorgen.'

(Erschienen: 09.06.2010)


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Südkurier vom 27.05.2010

Kinderschutzbund freut sich über neuen Holzzug

Bild: (v. l.): Erzieherin Zoe Aicher, Gisela Merath-Pfister (Kinderschutzbund), Friedrich Weissinger (Pfingstweid-Vorstand), Sabine Brugger (Werkstättenrats-Vorsitzende), Gisela Jäger-Leins (Kinderschutzbund) und Astrid Stephan (Heim Pfingstweid). Böm/Bild: Böm

Eine Spende aus den Pfingstweid-Werkstätten gab es gestern für den Häfler Kinderschutzbund. Der Zug, der für die Aktion "Zug um Zug für Kinderherzen" gebaut wurde, fährt jetzt durchs Kindernest.

(Erschienen:27.05.10)


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Pressemitteilung 09. November 2009

"Starke Eltern - Starke Kinder®"

DEUTSCHER KINDERSCHUTZBUND E.V.
Ortsverband Friedrichshafen
Schanzstraße 19
88045 Friedrichshafen
Tel. 07541/22124
Fax. 07541/22113
E-Mail: DKSB.FN@t-online.de
www.kinderschutzbund-friedrichshafen.de



Ab Donnerstag, den 19. November 2009 wird vom Kinderschutzbund wieder ein Elternkurs angeboten. Der Kurs "Starke Eltern - Starke Kinder®" umfasst 12 Abende. Eltern werden mit den Methoden der "Anleitenden Erziehung" vertraut gemacht.
Ziel ist dabei, dass sie in ihrer Erziehungsfähigkeit gestärkt werden und wieder mehr Vertrauen in die eigenen Kompetenzen entwickeln.
Zu den Inhalten des Kurses gehört u. a. die Auseinandersetzung mit eigenen Wertvorstellungen und Bedürfnissen, auch das Umgehen mit Regeln in der Familie sowie das Setzen von Grenzen wird thematisiert und in Rollenspielen erarbeitet. Zugleich bietet dieser Kurs den Teilnehmern die Möglichkeit, sich untereinander über erfolgreiche bzw. erfolglose Erziehungsverhalten auszutauschen. Der Kurs spricht alle Eltern, Mütter und Väter an, die bereits anstrengende Auseinandersetzungen mit ihren Kindern erlebt haben und sich wünschen wieder mehr Freude aneinander zu haben und friedlicher miteinander auszukommen.

Der Kinderschutzbund befindet sich in der Schanzstraße 19 ( blaues Haus). Dort im 3. Stock findet auch der Elternkurs statt.

"Starke Eltern - Starke Kinder®" startet am 19. November 2009 um 20.00 Uhr. Die 12 Kursabende finden jeweils donnerstags in der Schanzstraße 19, 3. Stock in Friedrichshafen statt. Die Kursgebühr beträgt 48 Euro pro Person, für Paare 60 Euro. Infos und Anmeldung unter Tel. 0 75 41/2 21 24 oder E-Mail DKSB.FN@t-online.de

(Stand: 09.11.2009)


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Schwäbische Zeitung vom 26.10.2009

"Bodensee 500" fährt große Spende ein

von Joana Böhne

Bild: Freuen sich über die große Spendensumme (von links): Die beiden Vorsitzenden des Kinderschutzbundes des Ortsverband Friedrichshafen, Giesela Jäger-Leins und Giesela Merath-Pfister, Sven Friese von der Agentur Seevent und Kartbahn Betreiber Heinrich V

Beim "Bodensee 500" Kartrennen, das von der Kartbahn Friedrichshafen und der Agentur Seevent aus Konstanz ausgerichtet worden ist, sind 3336,15 Euro zusammengekommen. Das Geld kommt dem Verein des deutschen Kinderschutzbundes Friedrichshafen zugute. Gestern ist der wertvolle Scheck überreicht worden.

(FRIEDRICHSHAFEN/sz) Beim großen Kartrennen auf der Kartbahn Friedrichshafen, welches am Eurobike Wochenende veranstaltet wurde, haben etwa 110 Fahrer aus 15 Teams gezeigt, was sie können und viel Publikum angezogen. Alle Interessierten konnten ein Team von sechs bis acht Teilnehmern bilden und für eine geringe Startgebühr auf der Kartbahn durchstarten. "Es hat unheimlich viel Spaß gemacht beim Rennen, in diesem familiären Ambiente, dabei zu sein", freute sich der Kartbahn Betreiber Heinrich Vöhringer. Viele freiwillige Helfer haben rund um das Rennen ein Rahmenprogramm geschaffen das Groß und Klein anlockte. "Alle Gewinne wurden an den Kinderschutzbund weitergegeben", berichtet der Vertreter des ADAC Ortsclubs auf der Kartbahn, Herbert Schneider. Vor dem Rennen brauchte es einige Tage Vorbereitungszeit. "Ohne die lieben Helfer wäre das kaum zu schaffen gewesen", sagt Sven Friese von der Agentur Seevent. Für den Kindersc freiwillige Helfer haben rund um das Rennen ein Rahmenprogramm geschaffen das Groß und Klein anlockte. "Alle Gewinne wurden an den Kinderschutzbund weitergegeben", berichtet der Vertreter des ADAC Ortsclubs auf der Kartbahn, Herbert Schneider. Vor dem Rennen brauchte es einige Tage Vorbereitungszeit. "Ohne die lieben Helfer wäre das kaum zu schaffen gewesen", sagt Sven Friese von der Agentur Seevent. Für den Kinderschutzbund sind durch das Kartrennen 3336,15 Euro zusammengekommen. 1000 Euro werden zusätzlich noch vom Club Round Table gespendet.

Der Ortsverband des Kinderschutzbundes ist in der Schanzstraße 19 in Friedrichshafen zu finden. Dort gibt es eine Kinderbetreuung, die werktags von acht bis 18 Uhr und samstags von zehn bis 14 Uhr geöffnet ist. Dort werden Säuglinge und Kinder im Alter hutzbund sind durch das Kartrennen 3336,15 Euro zusammengekommen. 1000 Euro werden zusätzlich noch vom Club Round Table gespendet.

Der Ortsverband des Kinderschutzbundes ist in der Schanzstraße 19 in Friedrichshafen von vier Wochen bis sieben Jahren, für 2,50 Euro pro Stunde, betreut. Es wird viel Wervon vier Wochen bis sieben Jahren, für 2,50 Euro pro Stunde, betreut. Es wird viel Wert auf geschulte Fachkräfte gelegt. Es ist immer eine Erzieherin vor Ort. Als Zweitkräfte werden erfahrene Erwachsene und Schüler, die einen Babysitterkurs besucht haben, eingesetzt. "Uns ist es wichtig, dass die Kinder betreut sind und nicht wegen zu hohen Betreuungspreisen zuhause allein gelassen werden", erklärt Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes, Giesela Jäger-Leins.

Im gleichen Haus sitzt auch die Beratungsstelle, die vielerlei Beratungen für Eltern, Kinder und Jugendliche anbietet. Unter den Angeboten findet sich zum Beispiel die Mediation, dt auf geschulte Fachkräfte gelegt. Es ist immer eine Erzieherin vor Ort. Als Zweitkräfte werden erfahrene Erwachsene und Schüler, die einen Babysitterkurs besucht haben, eingesetzt. "Uns ist es wichtig, dass die Kinder betreut sind und nicht wegen zu hohen Betreuungspreisen zuhause allein gelassen werden", erklärt Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes, Giesela Jäger-Leins.

Im gleichen Haus sitzt auch die Beratungsstelle, die vielerlei Beratungen für Eltern, Kinder ut auf geschulte Fachkräfte gelegt. Es ist immer eine Erzieherin vor Ort. Als Zweitkräfte werden erfahrene Erwachsene und Schüler, die einen Babysitterkurs besucht haben, eingesetzt. "Uns ist es wichtig, dass die Kinder betreut sind und nicht wegen zu hohen Betreuungspreisen zuhause allein gelassen werden", erklärt Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes, Giesela Jäger-Leins.

Im gleichen Haus sitzt auch die Beratungsstelle, die vielerlei Beratungen für Eltern, Kinder uaus sitzt auch die Beratungsstelle, die vielerlei Beratungen für Eltern, Kinder und Jugendliche anbietet. Unter den Angeboten findet sich zum Beispiel die Mediation, dt auf geschulte Fachkräfte gelegt. Es ist immer eine Erzieherin vor Ort. Als Zweitkräfte werden erfahrene Erwachsene und Schüler, die einen Babysitterkurs besucht haben, eingesetzt. "Uns ist es wichtig, dass die Kinder betreut sind und nicht wegen zu hohen Betreuungspreisen zuhause allein gelassen werden", erklärt Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes, Giesela Jäger-Leins.

Im gleichen Haus sitzt auch die Beratungsstelle, die vielerlei Beratungen für Eltern, Kinder ut auf geschulte Fachkräfte gelegt. Es ist immer eine Erzieherin vor Ort. Als Zweitkräfte werden erfahrene Erwachsene und Schüler, die einen Babysitterkurs besucht haben, eingesetzt. "Uns ist es wichtig, dass die Kinder betreut sind und nicht wegen zu hohen Betreuungspreisen zuhause allein gelassen werden", erklärt Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes, Giesela Jäger-Leins.

Im gleichen Haus sitzt auch die Beratungsstelle, die vielerlei Beratungen für Eltern, Kinder uie allgemeine Familienbetreuung, Elternkurse, die Babysitter Ausbildung und Vermittlung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, die Kinder- und Jugendberatung per Telefon oder E-Mail und viele andere Angebote.

(Erschienen: 26.10.2009)


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Schwäbische Zeitung vom 12.10.2009

Spielplatz gibt es gleich doppelt

von elo


(FRIEDRICHSHAFEN/elo) Das neue Spielgerät, das Azubis von MTU und ZF dem Kindernest in der Schanzstraße gebaut haben, gab es am Samstag doppelt: Auf dem Spielplatz nahmen Kinder den Turm mit Rutsche, Leiter und Kletterseil in Beschlag, und als Torte haben Bauherren und Gäste das Modell zur Einweihung verzehrt.

Ein Junge steht auf dem Turm, einer saust die Rutsche runter, ein kleineres Kind sitzt im Sandkasten, hinter ihm ist die blaue Hauswand mit gemalten Bäumen, Schmetterlingen und Wolken drauf zu sehen. Sogar zwei Bäume mit grünen Blättern stehen auf dem Gelände, das scheinbar mit Rindenmulch und Rasensoden bedeckt ist. Auf den ersten Blick könnte es sich um eine Playmobil-Landschaft handeln. Erst als Michael Motzkus mit einem großen Messer auf den kleinen Spielplatz losgeht, kommt im Anschnitt eine mehrschichtige Torte zum Vorschein. Die ersten Stücke gehen an die Ehrengäste der Einweihungsfeier beim Kinderschutzbund: Die Azubis, die den Kletterturm für den Kindernest-Spielplatz entwickelt und gebaut haben.

Die drei angehenden Zerspanungsmechaniker Dominik Abt, Patrick Hillebrand und Mehmet Özden von der ZF sowie die angehenden Industriemechaniker Andreas Golomek, Mark Senkbeil und Christian Urban von der MTU lassen sich die Kuchenteller füllen. Zusammen mit ihren Ausbildungsmeistern Hugo Kreuzer (ZF) und Knut Herold (MTU) haben sie viel Zeit in das neue Klettergerüst gesteckt. "Der TÜV hat das Team ziemlich ins Schwitzen gebracht", berichtet Christine Knüppel, Projektleiterin Beruf und Familie bei der ZF.
Aber jetzt erfüllt der Spielturm alle Sicherheitsanforderungen und wird von den Kindern begeistert angenommen. Auf dem Spielplatz werden demnächst noch Sitzbänke aufgestellt und der Sandkasten soll auch bald fertig sein, verspricht Gisela Jäger-Leins vom Kinderschutzbund. Aber erst mal wird gefeiert: Drinnen im Kindernest, auf dem Spielplatz und auf der Straße mit einem Kinderflohmarkt und der Jazzcombo "Jazzniks".

(Erschienen: 12.10.2009)


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Suedkurier vom 08.10.2009

Fest rund ums Kindernest


Der Kinderschutzbund Friedrichshafen veranstaltet am Samstag, 10. Oktober, von 10 bis 14 Uhr ein Fest im „Kindernest“ (Schanzstraße). Um 11 Uhr wird der dortige Spielplatz offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Friedrichshafen – Der Kinderschutzbund lädt am Samstag, 10. Oktober, von 10 bis 14 Uhr zu einem Fest rund um das Kindernest an der Schanzstraße ein. Die Schanzstraße wird für den Flohmarkt von Kindern für Kinder in Teilen gesperrt. Bobbycar-Rennen, Sackhüpfen und andere Spiele im Freien, Pfannkuchen backen, auch Bastelangebote sollen Klein und Groß anlocken. Beim Flohmarkt darf jedes Kind, das Lust hat, seine abgelegten Spielsachen, Bücher oder anderes zu verkaufen, mitmachen. Erwachsene sind lediglich als Aufsichtspersonen zugelassen. Höhepunkt des Festes ist laut Veranstalter die offizielle Übergabe des Spielplatzes und der neuen Spielgeräte von den Sponsoren MTU und ZF an den Kinderschutzbund. Um 11 Uhr findet diese Übergabe statt. Begleitet wird das Fest von der Jazzcombo „Jazzniks“.

(Erschienen: 08.10.2009)


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Suedkurier vom 18.09.2009

Trommeln für ihr Recht


Friedrichshafen – „Trommeln für die Kinderrechte“ – so lautet das Motto für die Aktionen des Deutschen Kinderschutzbunds zum Weltkindertag.

Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbunds, dazu: „Es ist bislang noch zu wenig geschehen. Wir brauchen ein umfassendes Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut. Gesundheit, Schutz, Förderung, Bildung und Beteiligung sind Grundrechte aller Kinder. Deswegen gehören sie auch ins Grundgesetz.“
Aus diesem Anlass lädt der Kinderschutzbunds-Ortsverband Friedrichshafen alle Kinder ein, mit ihm zu trommeln. Am Samstag, 19. September, zwischen 11 und 13 Uhr soll gemeinsam vor dem Kindernest in der Schanzstraße 19 diesen Forderungen lautstark Gehör verschafft werden.

(Erschienen: 18.09.2009)


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Südkurier vom 30.05.2008

Beratung und Betreuung eins

von Susan Ganzert

Davon haben engagierte Häfler Kinderschützer lange geträumt: Kindernest und Geschäftsstelle unter einem Dach. Heute, Freitag, zieht die Geschäftsstelle vom Haus Spektrum an der Ailinger Straße um. Am Montag wird das Kindernest für einen Tag geschlossen.


Nur noch wenige Tage, dann sind das beliebte Kindernest und die Geschäftsstelle des Deutschen Kinderschutzbunds Friedrichshafen unter einem Dach. Gisela Merath-Pfister, Gisela Jäger-Leins, Sheyda Sheikhi und Cluaudia Kalbitz-Paulus (von links) freuen sich riesig.

FRIEDRICHSHAFEN - An diesem Tag zieht die beliebte Betreuungseinrichtung vom Rathausanbau in die neuen Räume in der Schanzstraße um. Der Vorteil des Umzugs liegt auf der Hand: kürzere Wege, einfachere Organisation und eine viel bessere Präsenz des Ortsvereins Friedrichshafen des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) in der Stadt.
Dort, wo vor wenigen Wochen noch ein Allerlei-Laden seine Billigteile feilbot, entsteht ein Kinderhaus: im Erdgeschoss hinter den großen und noch zu verschönernden Schaufenstern das neue Kindernest, eine Etage höher die Geschäftsstelle mit den Räumen, in denen auch die Beratungen stattfinden können.
Die Vorfreude war den engagierten Frauen gestern Vormittag anzusehen. 30 Jahre gibt es den DKSB in Friedrichshafen, 20 Jahre das Kindernest. Jetzt endlich wurden, dank der Unterstützung von Stadt, MTU und ZF, die Träume war und es rückt zusammen, was zusammen gehört. "So etwas in der Innenstadt zu suchen, war eine echte Herausforderung", freut sich Claudia Kalbitz-Paulus vom Amt für Familie, Jugend und Soziales.

Als klar war, dass nicht nur das einstige Ladengeschäft in der Schanzstraße frei ist, sondern auch die darüber liegende Wohnung, wurde der DKSB aktiv. Dass das Haus nun zufällig auch noch blau ist (DKSB-Farbe), gefällt allen: Als der Hausbesitzer auch gestattete, dass der blaue Elefant künftig die Fassade schmücken darf und auch noch den Außenbereich als Spielplatz zur Verfügung stellt (wird mit einem Zaun gesichert), war das Glück perfekt.
Weicher Korkboden wurde in das neue Kindernest gelegt. Auf rund 100 Quadratmetern haben die Kinder hier jetzt nicht nur zwei Spielräume, sondern auch einen Schlaf-Ruheraum und eine kleine Essküche, wo sogar ein Mittagstisch angeboten werden kann.
In den neuen Räumen werden die Öffnungszeiten des Kindernests ein weiteres Mal erweitert: Von Montag bis Freitag können die Kinder nun zwischen 8 und 18 Uhr stundenweise in die Obhut der zehn Erzieherinnen übergeben werden. Am Samstag ist von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Noch fehlen einige Dinge, werden Sponsoren für Möbel, Spielsachen oder auch Parkplätze für die Mitarbeiter gesucht. Aber nicht nur Gisela Jäger-Lein, Erste Vorsitzende des DKSB, ist sich sicher, dass die auch gefunden werden.

(Stand: 30.05.2008 12:01)


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Schwäbische Zeitung vom 28.05.2008

Das Kindernest zieht's in die Schanzstraße

FRIEDRICHSHAFEN - Ab nächster Woche sind sie unter einem Dach. Kinderschutzbund und Kindernest ziehen, wie die SZ bereits berichtet hat, ins ehemalige "Litz"-Gebäude Ecke Schanzstraße / Friedrichstraße. Ermöglicht haben den Schritt Stadt, ZF und MTU, die für die Miete aufkommen.

Beim Kinderschutzbund ist man über diese Lösung glücklich. Beratung und Betreuung, Büro, "Kleiderschrank" und die "Nummer gegen Kummer" kommen in dem Eckhaus mitten in der Stadt auf zwei Geschossen unter. Sogar den Außenbereich können die neuen Mieter nutzen. Dort, wo hinter den hölzernen Absperrungen seit kurzem Dahlien, Gladiolen und Stauden wachsen, sollen künftig Kinder auf einer begrünten Fläche spielen können. Gisela Jäger-Leins, die zusammen mit Gisela Merath-Pfister dem Kinderschutzbund vorsteht, freut sich nicht nur über die deutlich besseren räumlichen Verhältnisse. Sie erhofft sich durch den Umzug eine stärkere Präsenz ihres Vereins in der Stadt und mehr Aufmerksamkeit für die Belange von Kindern. Die bisherigen Verhältnisse waren in verschiedener Hinsicht unbefriedigend, sagte Jäger-Leins. Das Kindernest, in dem Eltern ihre Kinder bis zum siebten Lebensjahr stundenweise unterbringen können, fristete im "Hinterhof des Rathauses" ein Schattendasein. Mit 65 Quadratmeter sei man mit dem Raum oft an Grenzen gestoßen. Ab Montag kann sich das Kindernest hinter Schaufenstern, die noch mit einer Folie ausgestattet werden, auf 100 Quadratmetern ausbreiten. Man werde dort einen Ruheraum unterbringen und vielleicht auch einen Mittagstisch anbieten können, sagt die Kinderschutzbundvorsitzende. Sie ist voll des Lobes über die Handwerker, die in den vergangenen Wochen "sehr zügig" einen Korkboden verlegt, Wände eingezogen und die ehemaligen Ausstellungsräume bezugsfertig gemacht haben.

Kinderschutzbund geht mit rein

Bereits am Freitag werden die Möbel vom Vereinshaus "Spektrum", wo der Kinderschutzbund bislang mit Büro, Beratungsstelle und dem "Kleiderschrank" (Second-Hand-Waren) seinen Sitz hatte, in die Schanzstraße geschafft. Im ersten Obergeschoss des ehemaligen "Litz" wird Seyda Sheikhi, hauptamtliche Sozialarbeiterin beim Kinderschutzbund, ihren künftigen Arbeitsplatz haben. An sie können sich Eltern in Fragen der Erziehung wenden (Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch, 9 bis 12 Uhr, Donnerstag 14 bis 18 Uhr, Termine können auch telefonisch unter 0 75 41 / 22 124 vereinbart werden). Das Sorgentelefon des Kinderschutzbundes - die "Nummer gegen Kummer" (0800 /F11 10 333) - anonym, vertraulich, kostenlos - wird dann ebenfalls von hier aus besetzt.
Für die Familienbeauftragte der Stadt, Claudia Kalbitz-Paulus, bedeutet der Umzug einen deutlichen Fortschritt. Die Angebote des Kinderschutzbundes - hier Kindernest im Rathaus, dort Vereinssitz im Spektrum - seien jetzt in einem Haus und für jedermann überschaubar. Das Kindernest ist bei Eltern, die in Ruhe einkaufen oder andere Erledigungen machen wollen, gefragt: 20 bis 25 Kinder werden pro Tag dort betreut, sagt Gisela Jäger-Leins. Die Öffnungszeiten werden am neuen Standort ausgedehnt: Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr. Pro Betreuungsstunde zahlen Eltern 2,50 Euro, wobei es mit Geschwistern, Zehner- beziehungsweise Wochenkarten günstiger wird. Für die Betreuung der kleinen Gäste hat der Kinderschutzbund zehn Erzieherinnen engagiert.

(Stand: 28.05.2008)


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Schwäbische Zeitung vom 03.11.2002

Kinderrechte sind (k)ein Thema

Veranstaltungen im Familientreff Insel

FRIEDRICHSHAFEN - Im Rahmen des Projekts "Gemeinsam leben - Kinderrechte sind (k)ein Thema", das vom Kreisjugendamt in diesem Jahr veranstaltet wird, finden im November zwei Veranstaltungen im Familientreff Insel statt, die sich dem Kinderrecht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung widmen.

Am Dienstag, 5. November, 19.30 Uhr geht es ums Thema "Erziehen ohne Gewalt - gehts auch ohne Klaps ?"
Im Podiumsgespräch werden Fachleute aus dem Bereich Erziehung und Beratung das vielschichtige Thema diskutieren. Sie wollen danach mit den anwesenden Eltern ins Gespräch kommen und deren Fragen beantworten.

Am Donnerstag, 7. November, findet ein Info-Tag zum Thema "Hilfen bei Stress oder Gewalt in Familien" statt.
An diesem Tag stellen sich Anlaufstellen oder Hilfsangebote vor: von 10 bis 12 Uhr werden die Ansprechpartnerinnen der städtischen Projekte "Notwohnungen für Frauen" und "Rote Karte" anwesend sein und für Fragen der Besucher/innen zur Verfügung stehen; von 14 bis 16 Uhr werden Vertreterinnen von "Frauen helfen Frauen" und vom Deutschen Kinderschutzbund Friedrichshafen über ihre Angebote informieren und Fragen beantworten. Info-Materialien aller vier Hilfsangebote stehen den ganzen Tag über bereit. Eine Kinderbetreuung ist vorhanden.
Zu beiden Veranstaltungen lädt der Familientreff ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

(Stand: 03.11.2002 23:30)


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Schwäbische Zeitung vom 29.10.2002

Wer kann am Kindertelefon zuhören?

FRIEDRICHSHAFEN - Der Kinderschutzbund bildet neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Die Ausbildungsgruppe trifft sich erstmals im Januar. Wer Interesse hat, kann sich bei der Geschäftsstelle des Ortsverbandes im Haus Spektrum melden.

Das Sprichwort "Reden ist Silber - Schweigen ist Gold" stimme nicht immer, führt der Kinderschutzbund in seiner Presse-Ankündigung aus. Wenn man einen guten Zuhörer habe, könne Reden besser sein. Am Kinder- und Jugendtelefon des Kinderschutzbundes sitzen von montags bis freitags täglich von 15 bis 19 Uhr Frauen und Männer, die zuhören können.

Sie haben eine gute Ausbildung, werden regelmäßig fortgebildet und haben Zeit zum Zuhören, zum Verstehen und zum gemeinsamen Suchen nach einer Lösung. Sie sind verschwiegen, nehmen auch scheinbar kleine Dinge ernst und wissen vor allen Dingen nicht alles besser.

Wem würde so eine Arbeit Spaß machen? Wer sich das vorstellen kann und pro Woche zwei bis drei Stunden Zeit hat, um noch etwas dazu zu lernen, der ist in der neuen Ausbildungsgruppe des Kinderschutzbundes willkommen. Sie beginnt im Januar 2003 und wird bis zu den Sommerferien dauern. Anschließend sollte man einmal pro Woche für zwei Stunden Telefondienst machen.

(Stand: 29.10.2002 23:30)


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Schwäbische Zeitung vom 01.10.2002

Starke Eltern - starke Kinder

FRIEDRICHSHAFEN - Unter dem Motto "Starke Eltern - Starke Kinder" bietet der Kinderschutzbund einen neuen Kurs an, der Eltern auf dem Weg zur "glücklichen Familie" hilft. Los geht es am Donnerstag, 17. Oktober, 20 Uhr, mit einer Einführung im Haus Spektrum.

Viele Eltern fühlen sich allein gelassen in der Erziehung, andere sind unsicher angesichts der Flut von Erziehungsbüchern und Tipps. In einem Elternkurs wollen Mitarbeiterinnen des Ortsverbandes im Kinderschutzbund Eltern die Erziehungsarbeit erleichtern. Der Kurs "Starke Eltern - Starke Kinder®" unterstützt die Eltern dabei, eine Familie zu sein, in der alle gern leben, in der gestritten wird, ohne den Gegenüber nieder zu machen, und wo Grenzen respektiert werden. Der Kurs zeigt Müttern und Vätern Wege auf, wie sie mit Kindern umgehen können, auch wenn die Nerven am Ende sind oder das Kind nur noch provoziert.

An zwölf Kursabenden bekommen Eltern Informationen, können mit anderen Eltern Erfahrungen austauschen und spielerisch Neues ausprobieren. Ein einführender Infoabend findet am Donnerstag, 17. Oktober, um 20 Uhr, im Gemeinschaftsraum des "Spektrum" statt. Anmeldung und Infos beim DKSB, Telefon 07541/22124, Fax 07541/22113 oder per e-mail unter dksb.fn@t-online anmelden.

(Stand: 01.10.2002 23:30)


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Schwäbische Zeitung vom 23.09.02

Buntes Kinderfest rund ums Kindernest

FRIEDRICHSHAFEN - Auf dem Adenauerplatz hat sich am Samstag alles um die Kinder gedreht. Der Friedrichshafener Ortsverband des Kinderschutzbundes veranstaltete das jährliche Kinderfest.

Kinder toben vor dem Rathaus, können sich beim Spielen richtig auslassen. Dieser Tag gehört allein ihnen. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September hatte der Kinderschutzbund alle kleinen und großen Kinder und ihre Eltern zu einem schönen Nachmittag eingeladen. Rund um das Kindernest konnte man basteln, malen oder einfach nur machen, was man wollte. Die Eltern durften sich bei Kaffee und Kuchen ausruhen.

"Wir wollen die Menschen und besonders Eltern an den Weltkindertag erinnern", sagt Susann Struppek vom Kinderschutzbund. Kinder müsse man ernst nehmen und sich mit ihnen beschäftigen. "Jeder Tag sollte Kindertag sein", so Struppek. An diesem Tag wolle man die Kinder zusammenbringen und animieren, sich draußen zu bewegen.

Die Besucher erhielten Informationen über das Kindernest. Die offene Betreuungseinrichtung des Kinderschutzbundes springt dann ein, wenn Eltern mal zum Arzt müssen oder einfach in Ruhe einkaufen gehen wollen und keine Betreuung für ihr Kind finden. "Die Kinder sind dann in vertrauensvollen Händen, denn eine Erzieherin kümmert sich um die Kleinen im Alter bis sieben Jahre", meint Struppek.

Mehr Infos über das Kindernest unter www.kinderschutzbund-friedrichshafen.de oder unter Telefon 0 75 41/3 52 41.

(Stand: 23.09.2002 23:30)


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Schwäbische Zeitung vom 04.05.2002

Kindheit ist kein Kinderspiel

Plakataustellung

FRIEDRICHSHAFEN - "Kindheit ist kein Kinderspiel", heißt das Thema der Plakate, die der Kinderschutzbund Friedrichshafen derzeit zeigt. Zu sehen sind sie im Max-Grünbeck-Haus.

Von unserem Mitarbeiter Helmut Voith

Wie Heidrun Haug vom Ortsverband Friedrichshafen bei der Eröffnung berichtete, hatten für diese Ausstellung, die der Deutsche Kinderschutzbund zusammen mit dem Plakatmuseum Essen erarbeitet hat, Grafik-Designer aus aller Welt 160 Entwürfe eingereicht. Eine Jury wählte daraus die 18 Plakate aus, die jetzt auch in Friedrichshafen zu sehen sind.

Es geht um das Recht der Kinder auf Kindheit. Die Annäherung geschieht auf unterschiedliche Weise. So ist auf einem Plakat Büchners Anti-Märchen aus "Woyzeck" abgedruckt. Farblich davon abgehoben, stehen zwischen den Zeilen in leuchtendem Gelb Fragen, wie sie Kinder Tag für Tag stellen: "Wie viele Blätter in den Wäldern...?" Anderswo blickt eine Micky-Maus angstvoll auf die riesige Hand, die sich vor ihr auftürmt - eigentlich keine Hand, sondern nur der drohend erhobene Zeigefinger und ein nach unten deutender Daumen. Es geht um die zerrissene Familie, um Gewalt, um sexuellen Missbrauch, um Kinderarbeit. Auf langen Stoffbahnen sind dazu die Grundsätze der UN-Konvention über die Rechte der Kinder festgehalten. Gerade die Beschränkung auf wenige Exponate verleiht jedem einzelnen hohen Stellenwert.

"Preisgekrönte Plakate, die unter die Haut gehen", so Schirmherrin Irmgard Sollinger. Sie stellte das Thema der Ausstellung zur Diskussion, hinterfragte die Richtigkeit von Erziehungskonzepten, die vielleicht zu einseitig die Selbstständigkeit forcieren und darüber das Behüten vergessen. Sollinger plädierte dafür, Kindern in der Gesellschaft einen neuen Stellenwert zu geben. Kinder seien nicht nur eine Angelegenheit der Eltern, sondern der Gesellschaft, und diese müsse unbedingt wieder kinderfreundlicher werden. Kinderhaben dürfe in unserer Arbeitswelt nicht zu Armut führen.

"Fast minütlich werden Kinderrechte mit Füßen getreten", sagte Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. Dagmar Höhne in ihrem konzentrierten Referat. Allein in Deutschland würden jährlich etwa 200 000 Kinder Opfer sexueller Gewalt. Hinzu komme Gewalt in der Erziehung. Die Leistungsgesellschaft schließe Kinder aus, überfordere und demütige sie. Fazit: Kindheit ist auch hier kein Kinderspiel.

Höhne betonte, dass Kinder Geborgenheit und Zuwendung benötigen, dass mit zunehmendem Alter soziale Anerkennung immer wichtiger werde. Für besonders wichtig hält sie die Entwicklung einer realistischen Selbsteinschätzung. Sie wehrt sich gegen die weit verbreitete Tendenz zur Gleichmacherei und plädiert für eine Erziehung, in der das Kind seine Stärken entwickeln könne und lerne, mit Schwächen umzugehen. "Wir müssen wieder lernen, unsere Kinder zu lesen", also ihre wirklichen Bedürfnisse zu erkennen. Es gebe Wege, die Kindheit so zu gestalten, dass sie für Kinder wieder positiver werde. Im Zentrum der Ausstellung stünden die Rechte der Kinder, die nicht Objekte, sondern individuelle Subjekte seien. Es müsse das Ziel sein, dass Kinder mehr Rechte bekommen und diese auch wahrnehmen können.



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Südkurier vom 05.02.02:

Schüler sollen Streit schlichten

Mediation eingeführt

Friedrichshafen/Überlingen - Eine neue Art der Zusammenarbeit ergab sich zwischen dem Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverein Friedrichshafen, den Lehrern der Graf-Soden-Realschule Friedrichshafen und der Realschule in Überlingen. Sechs Lehrer wurden von den Mediatorinnen des Kinderschutzbundes in Streitschlichtung geschult. In einer Projektwoche nach den Herbstferien wurden von diesen Lehrern Schüler der 8. und 9. Klassen als Streitschlichter ausgebildet.

Auf die Idee, an Schulen sogenannte "Schulmediatoren" als Streitschlichter auszubilden und so Gewalt unter Schülern zu verhindern, kam man beim Kinderschutzbund Friedrichshafen, nachdem dieses Projekt in anderen Ortsverbänden erfolgreich praktiziert wurde. So bot eine der Vorsitzenden, Gisela Jäger-Leins, dem damaligen Rektor der Graf-Soden-Realschule, Rolf-Dieter Kieble, an, an seiner Schule die Schulmediation einzuführen und unter den Schülern Streitschlichter auszubilden. Durch die Krankheit Kiebles wurde die Planung unterbrochen. Nach dem Tod ihres Mannes nahm Christina Kieble den Gedanken auf und bat in der Todesanzeige um Spenden für den Kinderschutzbund, damit die Schulmediatoren ausgebildet werden konnten.

Nach den Sommerferien lernten zuerst die Lehrer, wie man bei einem Streit richtig vermittelt und gaben dieses Wissen dann an ihre Schüler weiter. Seit Jahresbeginn sind an der Graf-Soden-Realschule über 20 Schüler als Mediatoren oder Vermittler tätig. Sie haben gelernt, wie man Streit anders regeln kann als mit Gewalt. In schwierigen Situationen werden sie von den Mitschülern um Hilfe gebeten. So wird erreicht, dass gewalttätige Auseinandersetzungen zurückgehen. Die Atmosphäre verbessert sich, die Lehrer werden entlastet. Strafarbeiten, Nachsitzen, Einbestellung der Eltern und langwierige Konferenzen können vermieden werden. Die Schüler lernen Verantwortung für andere zu übernehmen und trainieren das Sozialverhalten.


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Schwäbische Zeitung vom 25.01.02:

Per Mausklick in die Welt der Kinder

FRIEDRICHSHAFEN - Jetzt hat auch der Ortsverband des Kinderschutzbundes eine Homepage. Unter "www.kinderschutzbund-friedrichshafen.de" stehen die aktuellen Termine oder die Angebote speziell für Kinder und Erwachsene.

Von unserer Mitarbeiterin Verena Güllmann

Seit Ende Dezember ist der Ortsverband im Internet unter " www.kinderschutzbund-friedrichshafen.de" abrufbar. Eine der Vorsitzenden, Gisela Jäger-Leins, verkündete bei der offiziellen Vorstellung am Mittwochabend, dass seitdem schon fünf Interessierte so auf die Angebote des Vereins aufmerksam geworden seien.

Die Benutzerfreundlichkeit war oberstes Kriterium bei der Erstellung der Homepage. Auf der Startseite kann man sich für die Angebote, Termine, eine Seite nur für Kinder und Ansprechpartnern entscheiden, die durch unterschiedliche Farben klar gegliedert sind. Auf der Seite speziell für Kinder findet man Termine für einen Babysitterkurs, wann die Fahrradwerkstatt geöffnet hat oder die Nummer des Jugendtelefons. Auch für Eltern und Lehrer hat der Ortsverband Angebote. Unter anderem Mediation, ein Konfliktlösungsverfahren, für das die Mitarbeiter besonders geschult werden. Damit hatte der Kinderschutzbund schon in der Graf-Soden-Realschule Erfolg. Lehrer und Schüler bekamen dabei Hilfestellungen im Umgang mit Konfliktsituationen. Eine weitere Grundschule hat sich schon für die Mediation angemeldet.

Zu seiner Homepage ist der Ortsverband Friedrichshafen zufällig gekommen. Die Gestalter Ulrike von Oldershausen, Max Büchelmaier, Silvia Spindler und Claus Schroeder haben nicht direkt etwas mit dem Kinderschutzbund zu tun. Sie hatten in ihrer Freizeit eine Internet-Fortbildung absolviert. Die Abschlussarbeit in Form einer Homepage kam dann, durch die Bekanntschaft mit Gisela Jäger-Leins, dem Kinderschutzbund zu Gute.

Trotz der vielen Arbeit, die hinter einer Homepage steckt, hatte Ulrike von Oldershausen "das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun". Sie wird in Zukunft die Pflege der Seiten übernehmen. Auch Rotraut Binder hält die Homepage für eine tolle Sache. "Der Verein ist mit der Zeit gegangen", beglückwünschte sie die Mitglieder zur neuen Einrichtung. Für ihre Arbeit suchen die Mitarbeiter des Kinderschutzbundes immer Helfer. Ob im Kindernest oder die Mithilfe bei der Organisation, Einsatzbereiche gibt es viele.

(Stand: 24.01.2002 22:37)


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